SOFTWARE · Von Björn Hoss · 2025-04-01 · 5 Min. Lesezeit
Was kostet Immobilien Software? Preisvergleich 2025
Was kostet Immobilien-Software? Überblick über Preise und Modelle.
Die Kosten für Immobilien-Software variieren enorm — von 30 € bis über 1.000 € pro Monat. Die Preisspanne allein sagt wenig aus. Entscheidend ist, was Sie für Ihr Geld bekommen und welche versteckten Kosten auf Sie zukommen.
Preismodelle im Überblick
20–80 € Pro Nutzer / Monat · 99–499 € Flat-Rate / Team · 0 € Freemium-Einstieg
Die gängigsten Preismodelle: Pro Nutzer/Monat (typisch für CRM-Systeme), Flat-Rate pro Team/Monat (ein Preis für das gesamte Team), Transaktionsbasiert (Gebühr pro abgeschlossenem Deal) und Freemium (Grundfunktionen kostenlos, Premium-Features gegen Aufpreis).
Was ist im Preis enthalten?
- Grundfunktionen: Pipeline, Kontakte, Kalender
- Dokumenten-Management und Speicherplatz
- Anzahl der Nutzer und Projekte
- Support und Onboarding
- API-Zugang und Integrationen
- Updates und neue Features
Wichtig: Achten Sie darauf, ob der genannte Preis alle relevanten Funktionen enthält oder ob wichtige Features nur in teureren Tarifen verfügbar sind.
Versteckte Kosten erkennen
Worauf Sie achten sollten: Nicht ausgewiesene Schulungskosten, Kosten für zusätzliche Nutzer oder Projekte, Speicherplatz-Upgrades, API-Zugang nur in Enterprise-Tarifen und Mindestvertragslaufzeiten — seriöse Anbieter nennen alle Posten (inklusive Setup) vor Vertragsschluss.
Setup-Gebühren — was ist normal?
Setup-Gebühren sind im Markt weit verbreitet und spiegeln in der Regel den Umfang von persönlichem Onboarding, Datenübernahme und individueller Einrichtung wider. Entscheidend ist, dass die Gebühr vor Vertragsschluss transparent kommuniziert wird und klar ist, welche Leistungen sie umfasst.
Preis-Leistung richtig bewerten
Der günstigste Anbieter ist nicht immer der beste. Bewerten Sie die Preis-Leistung anhand dieser Kriterien: Deckt die Software alle Ihre Kernprozesse ab? Wie viel Zeit spart sie pro Woche? Wie schnell können Sie produktiv starten? Wie gut ist der Support?
Die billigste Software ist die, die Ihr Team nicht nutzt — denn dann bezahlen Sie doppelt: für die Software und für die ineffizienten Prozesse.
Fazit
Die Software sollte sich durch eingesparte Arbeitsstunden innerhalb von 2–3 Monaten amortisieren. Vergleichen Sie den Gesamtwert, nicht nur den Preis.