Startseite · Funktionen
Digitale Selbstauskunft: online ausfüllen, Nachweise hochladen, Akte übergeben
Kein PDF zum Ausdrucken, kein Fotografieren von Formularen — der Kunde tippt seine Angaben ein, der Rest passiert im System.
Die Selbstauskunft ist die erste Hürde jeder Finanzierung und wird traditionell per Papier oder ausgefülltem PDF hin- und hergeschickt. In Inscalia bekommt der Kunde einen Link und füllt die Selbstauskunft im Browser aus: Person, Beschäftigung und Einkommen, Vermögen, weitere Immobilien, laufende Kredite, Wohnsituation und Anmerkungen — auch für einen zweiten Antragsteller. Dazu lädt er Nachweise wie Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge und Steuerbescheid hoch. Der Berater sieht Status und Vollständigkeit, korrigiert Angaben bei Bedarf und exportiert die Akte als PDF. Der Finanzierer bekommt Selbstauskunft und Nachweise in seinem Portal.
Was der Kunde ausfüllt
Das Formular fragt Name, Geburtsdatum, Nationalität, Familienstand, Kinder und Anschrift ab, dann Beschäftigungsart, Arbeitgeber, Beschäftigt seit, Brutto- und Nettogehalt pro Monat, Sonderzahlungen pro Jahr und weiteres Einkommen. Es folgen Eigenkapital, weitere Immobilien im Besitz mit Anzahl und Wert, laufende Kredite mit monatlichen Raten, die Wohnsituation als Eigentümer oder Mieter mit Warmmiete und Postleitzahl sowie ein Feld für Anmerkungen. Pflichtfelder sind markiert. Nach dem Absenden bestätigt eine Meldung, dass der Berater sich in Kürze meldet.
Nachweise direkt anhängen
Zur Selbstauskunft gehören Nachweise, die der Kunde selbst hochlädt: Gehaltsnachweise der letzten drei Monate, Kontoauszüge der letzten drei Monate, der letzte Steuerbescheid, ein Eigenkapitalnachweis, der Personalausweis und die SCHUFA-Auskunft. In der Berateransicht steht, wie viele der zehn Positionen vorliegen, und jede Datei ist mit Namen aufgeführt und lässt sich öffnen. Fehlende Positionen bleiben sichtbar, damit der Berater gezielt nachfragen kann, statt den Kunden um „alle Unterlagen" zu bitten.
Prüfung durch den Berater
Jede Selbstauskunft hat einen Status — ausstehend, in Bearbeitung, abgeschlossen — und ist einem Objekt zugeordnet. Der Berater öffnet die Angaben in einer Detailansicht mit Abschnitten für Person, Beschäftigung, Vermögen und Wohnsituation, bearbeitet einzelne Felder direkt und speichert; für einen zweiten Antragsteller gibt es dieselben Abschnitte. Ein PDF-Export erzeugt das Dokument für die Akte. Angaben wie Nettoeinkommen und Eigenkapital fließen in die Finanzierungskennzahlen und in die Haushaltsrechnung der Kundenakte ein.
Übergabe an den Finanzierer
Wird eine Finanzierungsanfrage gestellt, sieht der Finanzierer in seinem Portal das Kundenprofil, die vollständige Selbstauskunft, die für ihn freigegebenen Objektunterlagen und Dokumente sowie Notizen des Beraters. Rückfragen stellt er direkt aus dem Portal, der Berater beantwortet sie dort; ein Angebot mit Zinssatz, Tilgung, Laufzeit, Gültigkeit und monatlicher Rate trägt der Finanzierer ebenfalls dort ein. Der Kunde muss nichts erneut einreichen, und der Berater verschickt keine Anhänge per E-Mail.
Häufige Fragen
Braucht der Kunde ein Konto, um die Selbstauskunft auszufüllen?
Nein. Er füllt sie über einen Link im Browser aus; die Angaben landen an seiner Kundenakte.
Welche Nachweise kann der Kunde hochladen?
Gehaltsnachweise und Kontoauszüge der letzten drei Monate, letzter Steuerbescheid, Eigenkapitalnachweis, Personalausweis und SCHUFA-Auskunft.
Kann der Berater Angaben nachträglich ändern?
Ja, in der Detailansicht lassen sich einzelne Felder bearbeiten und speichern.
Wie kommt die Selbstauskunft zum Finanzierer?
Mit der Finanzierungsanfrage. Der Finanzierer sieht sie in seinem Portal zusammen mit Nachweisen, Objektunterlagen und Beraternotizen.