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Finanzierungsakte: Selbstauskunft, Checkliste und Finanzierer in einer Akte

Alles, was eine Bank für die Prüfung braucht, an einem Ort — und der Finanzierer als eigene Rolle mit eigenem Portal.

Zwischen Kaufentscheidung und Finanzierungszusage geht viel Zeit verloren, weil Unterlagen fehlen oder in E-Mail-Postfächern liegen. Die Finanzierungsakte in Inscalia bündelt je Kunde einen Unterlagen-Katalog nach Beschäftigungsart, den Stand der Vollständigkeit, eine Haushaltsrechnung, Finanzierungskennzahlen und die Anfrage an den Finanzierer. Der Finanzierer ist eine eigene Rolle: Er bekommt ein Portal, in dem er Objektdaten, Kundenprofil, Selbstauskunft und freigegebene Dokumente sieht, Rückfragen stellt und ein Angebot einträgt. Berater, Finanzierer und Kunde arbeiten auf derselben Akte — jeder sieht, was für seine Rolle vorgesehen ist.

Unterlagen-Katalog je Beschäftigungsart

Der Katalog kennt die Beschäftigungsarten angestellt, selbstständig, Beamter, Rentner, Student und sonstige und gruppiert Unterlagen in Identität, Einkommen, Vermögen und Eigenkapital, Bonität und Objektunterlagen. Je Position ist hinterlegt, für welche Beschäftigungsart sie Pflicht ist, wer sie beibringt — Kunde oder Berater — und unter welcher Bedingung sie gilt, etwa der Arbeitsvertrag bei befristetem oder neuem Arbeitsverhältnis oder Mietverträge bei vermieteten Bestandsobjekten. Hinweise erklären, warum eine Bank ein Dokument verlangt. Daraus ergibt sich die Vollständigkeit der Akte, getrennt nach Kunden- und Beraterseite.

Haushaltsrechnung und Kennzahlen

Aus Nettoeinkommen und Ausgaben entsteht eine monatliche Haushaltsrechnung mit dem Betrag, der für die Rate frei verfügbar ist; die Lebenshaltungspauschale ist ein Richtwert nach Bankenpraxis, die Bank rechnet mit eigenen Sätzen. Die Kennzahlen rechnen Nebenkosten mit Grunderwerbsteuer je Bundesland und Maklerprovision, Gesamtkosten, Darlehensbetrag, Beleihungsauslauf und Kapitaldienstquote aus und bewerten sie mit Ampelgrenzen — Beleihung bei 80 und 100 Prozent, Kapitaldienst bei 35 und 45 Prozent. Ob das Eigenkapital die Nebenkosten deckt, steht als eigener Hinweis dabei.

Finanzierungsanfrage stellen

Die Anfrage nennt das Objekt, den Finanzierer, Wunschrate pro Monat, Eigenkapital, Zinsbindung, Anfangstilgung, Sondertilgung pro Jahr, optional eine KfW-Förderung und Notizen für den Finanzierer; ein Hinweis zeigt, ob der Finanzierungsbedarf zum Objekt passt. Finanzierer lädst du mit Portal-Zugang ein oder legst sie als Kontakt ohne Zugang an — dann werden sie per E-Mail oder Telefon informiert. Ein am Kunden fest zugeordneter Finanzierer ist vorausgewählt. Offene Anfragen und eingegangene Angebote stehen in der Kundenakte und lassen sich an den Kunden weiterleiten.

Das Finanzierer-Portal

Im Portal sieht der Finanzierer je Anfrage Objektdaten, Notizen des Beraters, Kundenprofil, die Selbstauskunft mit Hinweis auf Vollständigkeit, freigegebene Objektunterlagen und Dokumente. Er stellt Rückfragen an den Berater und sieht, ob sie beantwortet sind; er erstellt ein Angebot mit Zinssatz, Tilgung, Laufzeit in Jahren, Gültigkeitsdatum, monatlicher Rate und besonderen Konditionen oder lehnt die Anfrage ab. Ein angenommenes Angebot kann der Berater an den Kunden weiterleiten; im Portal erscheinen nur Kunden, die dem Finanzierer zugeordnet sind.

Häufige Fragen

Muss der Finanzierer ein Inscalia-Konto haben?

Nur, wenn er das Portal nutzen soll. Alternativ legst du ihn als Kontakt ohne Zugang an und informierst ihn per E-Mail oder Telefon.

Was sieht der Finanzierer?

Objektdaten, Kundenprofil, Selbstauskunft, die für ihn freigegebenen Dokumente und Beraternotizen — nur zu Kunden, die ihm zugeordnet sind.

Wie wird die Vollständigkeit ermittelt?

Aus dem Unterlagen-Katalog je Beschäftigungsart: Welche Pflichtpositionen liegen vor, welche fehlen.

Welche Kennzahlen berechnet die Akte?

Nebenkosten mit Grunderwerbsteuer je Bundesland, Darlehen, Beleihungsauslauf, Kapitaldienstquote und ob das Eigenkapital die Nebenkosten deckt.

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