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Standortanalyse: Score, Ortsvergleich, Bodenrichtwerte und KI-Einschätzung

Wie steht das Objekt im Vergleich zum Ort? Inscalia rechnet es je Objekt aus und zeigt, woraus der Score entsteht.

Ein Kapitalanleger will wissen, ob der Kaufpreis zum Standort passt. Inscalia beantwortet das je Objekt mit einer Standortanalyse: Kaufpreis und Miete je Quadratmeter werden mit Referenzwerten der Stadt verglichen, die Bruttorendite gegen die Ortsrendite gestellt und daraus ein Score von 0 bis 100 berechnet. Bodenrichtwerte und ein nationaler Trendindex fließen als zusätzliche Quellen ein, eine KI-Einschätzung ordnet die Lage in nüchternen Sätzen ein. Die Formel ist im Ergebnis offengelegt, damit Berater und Kunde nachvollziehen, warum ein Objekt gut oder schlecht abschneidet.

Der Score und seine drei Teile

Der Standortscore setzt sich aus drei Teilwerten zusammen: Markt zu 50 Prozent, Stadtklasse zu 30 Prozent und Datenqualität zu 20 Prozent. Der Marktwert startet bei 50 Punkten und bekommt je Prozent unter dem Orts-Durchschnittspreis einen Punkt dazu, je Prozent darüber einen abgezogen; die Bruttorendite über oder unter der Ortsrendite wirkt ebenso, beides gedeckelt. Die Stadtklasse unterscheidet A-, B-, C- und D-Städte. Die Datenqualität sinkt, wenn Referenzwerte nur auf Bundeslandebene vorliegen oder Kaufpreis oder Miete je Quadratmeter am Objekt fehlen, und steigt mit jeder zusätzlichen externen Quelle.

Kaufpreis und Miete je m² im Ortsvergleich

Für die Stadt des Objekts hält Inscalia Referenzspannen — Minimum, Durchschnitt, Maximum — für Kaufpreis und Miete je Quadratmeter bereit; fehlt die Stadt, gilt der Durchschnitt des Bundeslands, was die Datenqualität entsprechend senkt. Die Analyse zeigt die Abweichung des Objekts vom Ortswert in Prozent und markiert den Objektwert auf der Spanne, dazu die Bruttorendite des Objekts neben der Ortsrendite. Die Referenztabellen sind mit Stand 2025 hinterlegt — keine Live-Abfrage, und sie ersetzen kein Gutachten.

Bodenrichtwerte und Marktdaten

Wo Bodenrichtwerte für die Lage verfügbar sind, erscheinen sie als eigene Zeile mit Quellenangabe und erhöhen die Datenqualität des Scores; dasselbe gilt für einen nationalen Trendindex. Die Seite Marktdaten ergänzt je Stadt Mietentwicklung und Kaufpreisentwicklung je Quadratmeter, Bevölkerungsentwicklung, Leerstandsquote, Infrastruktur und die größten Arbeitgeber — sowie einen Städtevergleich, in dem du bis zu drei Städte nach Miete und Kaufpreis je Quadratmeter nebeneinanderstellst. So lässt sich im Gespräch begründen, warum eine B-Stadt interessant ist.

KI-Einschätzung und Standortkopf

Zu jedem Ergebnis schreibt eine KI eine kurze, nüchterne Einschätzung der Lage auf Basis der Referenzwerte. Fällt der KI-Dienst aus, bleibt die Analyse mit Score und Vergleichswerten trotzdem vollständig. Im Standortkopf des Objekts stehen Adresse, Mikro- und Makrolage, Entfernungen, ein Stadtporträt und die Karte mit Sprung zu OpenStreetMap; fehlen Koordinaten, suchst du die Adresse direkt auf der Karte. Ergebnisse werden 30 Tage zwischengespeichert und lassen sich jederzeit neu berechnen.

Häufige Fragen

Woher kommen die Referenzwerte?

Aus hinterlegten Referenztabellen je Stadt mit Stand 2025; fehlt eine Stadt, gilt der Durchschnitt des Bundeslands. Es ist keine Live-Abfrage.

Wie wird der Score berechnet?

Zu 50 Prozent aus Markt (Preis- und Renditevorteil), 30 Prozent aus der Stadtklasse und 20 Prozent aus der Datenqualität — die Formel ist in der Analyse offengelegt.

Fließen Bodenrichtwerte ein?

Ja, wo sie verfügbar sind. Sie erscheinen mit Quelle und erhöhen die Datenqualität des Scores.

Ersetzt die Analyse ein Wertgutachten?

Nein. Sie ordnet das Objekt anhand von Referenzwerten ein und dient der Beratung, nicht der Bewertung.

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