Anrufer-Portal: Telefonie im selben System wie die Kontakte
Das Anrufer-Portal ist der eigene Arbeitsplatz für alle, die den ganzen Tag telefonieren. Kontakte lassen sich mit einem Klick anrufen, der Wählautomat arbeitet eine Liste ab, und Gesprächsnotizen und Wiedervorlagen landen direkt am Kontakt — ohne zweites Telefonsystem daneben.
Kurz beantwortet
Was ist das Anrufer-Portal?
Ein eigener, aufgeräumter Zugang für die telefonische Bearbeitung von Kontakten: Anrufliste, Wählautomat, Gesprächsprotokoll, Wiedervorlage und Terminvereinbarung an einem Ort.
Für wen ist es gedacht?
Für Vertriebe mit eigenen Telefonisten und für Berater, die einen festen Anrufblock am Tag haben. Wer drei Anrufe pro Woche führt, braucht es nicht.
Was kostet es?
Die Telefonie-Funktionen gehören zum Funktionsumfang der Inscalia-Pläne; die Telefonie selbst wird nutzungsbasiert aus dem Guthaben abgerechnet — 0,07 €/Minute für ein normales Gespräch, 0,20 €/Minute für den Sprach-Agenten.
Wie unterscheidet es sich von einer Telefonanlage?
Eine Telefonanlage verbindet Gespräche. Das Anrufer-Portal arbeitet auf denselben Kontakten wie der Vertrieb: Wer angerufen wurde, was besprochen wurde und was als Nächstes ansteht, steht anschließend am Datensatz.
Ein Klick statt Nummer tippen
Jeder Kontakt lässt sich direkt aus der Liste, aus dem Objekt oder aus der Pipeline anrufen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der Punkt, an dem in der Praxis die meiste Zeit verloren geht: Nummer suchen, ins Telefon übertragen, danach von Hand notieren, dass angerufen wurde. Im Anrufer-Portal entfällt dieser Umweg vollständig. Eine eigene Telefonie-Infrastruktur brauchst du dafür nicht — Guthaben aufladen genügt, es gibt keine separate Registrierung und keinen zweiten Vertrag.
Der Wählautomat für Listen
Für zusammenhängende Anrufblöcke gibt es den Wählautomaten: Er arbeitet eine gefilterte Liste der Reihe nach ab, sodass nach einem beendeten Gespräch der nächste Kontakt bereitsteht. Welche Liste er abarbeitet, bestimmst du über die Ansicht — etwa eine gespeicherte Ansicht aus den Kontakten oder eine Auswahl aus der Lead-Karte. Für die Bedienung während des Telefonierens sitzt die Anrufleiste dauerhaft sichtbar am unteren Bildschirmrand, damit niemand zwischen Fenstern wechseln muss, während ein Gespräch läuft.
Dokumentation, die von selbst entsteht
Nach dem Gespräch entsteht ein Eintrag am Kontakt: Zeitpunkt, Dauer, Notiz und die nächsten Schritte. Auf Wunsch fasst die KI das Gespräch zusammen und schlägt Folgeaufgaben vor. Der Nutzen liegt weniger im gesparten Tippen als in der Vollständigkeit: Wiedervorlagen, die im Kopf bleiben, gehen verloren; Wiedervorlagen am Datensatz tauchen im Dashboard und in der täglichen Erinnerung wieder auf. Für die Leitung entsteht daraus eine belastbare Antwort auf die Frage, welche Kontakte seit wann nicht mehr angefasst wurden.
Leads, Pool und Dubletten
Damit das Telefonieren nicht an schlechten Listen scheitert, hängen am selben Datenbestand die Werkzeuge davor: Kontakt-Import mit bis zu 10.000 Zeilen je Durchgang, eine Dublettensuche, die doppelte Leads findet und zusammenführt, ein Kontakt-Pool für die Verteilung im Team und eine Lead-Karte mit regionaler Verteilung und Bonitätsangaben. Eine Liste, die zweimal dieselbe Person enthält, kostet doppelt Gesprächszeit und hinterlässt beim Angerufenen den schlechteren Eindruck — deshalb steht die Dublettenprüfung vor dem Anrufblock.
Was rechtlich gilt
Automatisierte Ansprache und automatische Rückrufe lösen ausschließlich bei Leads aus, die selbst Kontakt aufgenommen haben — etwa über ein Formular. Importierte oder handangelegte Kontakte lösen bewusst nichts aus. Das ist keine technische Einschränkung, sondern folgt dem Wettbewerbsrecht: Telefonische Kaltakquise gegenüber Verbrauchern ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist unzulässig. Wer Listen einkauft und automatisch anrufen lässt, handelt auf eigenes Risiko; die Plattform unterstützt diesen Weg bewusst nicht.
Häufige Fragen
Brauche ich ein eigenes Telefonkonto?
Nein. Die Telefonie-Infrastruktur ist Teil der Plattform. Du lädst Guthaben auf und kannst telefonieren — ohne separate Registrierung, SIM-Karte oder Zusatzvertrag.
Was kostet eine Gesprächsminute?
0,07 € je Minute für ein normales Gespräch und 0,20 € je Minute für den Sprach-Agenten, jeweils aus dem Telefonie-Guthaben.
Ist automatisiertes Anrufen in Deutschland erlaubt?
Nur bei Kontakten, die vorher selbst Interesse bekundet haben. Kaltakquise ohne Einwilligung ist nach dem Wettbewerbsrecht unzulässig; Automatisierungen greifen deshalb nur bei eingehenden Leads.
Wo landen Gesprächsnotizen?
Direkt am Kontakt, zusammen mit Zeitpunkt, Dauer und den vereinbarten nächsten Schritten. Wiedervorlagen erscheinen im Dashboard und in der täglichen Erinnerung.
Können mehrere Personen gleichzeitig telefonieren?
Ja. Jeder Mitarbeiter arbeitet mit seinem eigenen Zugang und sieht seine eigenen Kontakte und Auswertungen.
Wie bekomme ich meine Leads in die Anrufliste?
Über den Kontakt-Import mit bis zu 10.000 Zeilen je Durchgang, über den Kontakt-Pool oder über eine Auswahl aus der Lead-Karte. Vor dem Anrufblock lohnt sich die Dublettenprüfung.
Löst ein Import automatische Anrufe aus?
Nein. Import und manuelle Anlage lösen weder Anrufe noch Nachrichten aus. Automatisierungen greifen ausschließlich bei Leads, die sich selbst gemeldet haben.
Stand dieser Textfassung: 13.09.2026