Exposé-Software für Immobilien: aus Objektdaten wird ein fertiges Exposé

Die Exposé-Software von Inscalia erzeugt das Exposé aus den Daten, die bereits am Objekt hängen — statt sie in ein Layoutprogramm zu übertragen. Ausgegeben wird ein PDF oder ein teilbarer Link in deinem Branding, der sich mit einem Passwort schützen lässt.

Kurz beantwortet

Was ist eine Exposé-Software?

Ein Werkzeug, das Objektdaten in ein verkaufsfertiges Dokument übersetzt. Die Daten kommen aus dem Objektdatensatz, das Layout aus einer Vorlage, das Branding aus den Organisationseinstellungen — getippt wird nichts.

Für wen ist sie gedacht?

Für Makler, Bauträger und Vertriebe, die regelmäßig Exposés versenden und dafür bisher InDesign, Canva oder Word-Vorlagen benutzen. Bei einem Exposé im Quartal lohnt sich das nicht; bei einem pro Woche schon.

Was kostet sie?

Der Exposé-Generator je Einheit ist ab dem Starter-Paket für 149 €/Monat enthalten, eigenes Logo und eigene Farben ab dem Pro-Paket für 299 €/Monat. Beträge netto zzgl. USt.

Wie unterscheidet sie sich von einer Design-Vorlage?

Eine Vorlage muss bei jeder Preisänderung neu befüllt werden. Ein datengetriebenes Exposé zieht seine Werte aus dem Objekt: Änderst du den Kaufpreis, zeigt der geteilte Link sofort den neuen Stand.

Dokument hochladen, Daten übernehmen

Am Anfang steht meist ein PDF: Teilungserklärung, Baubeschreibung, Mietaufstellung oder Gutachten. Lädst du es hoch, liest die KI-Auslese Kaufpreis, Wohnfläche, Baujahr, Zimmerzahl und Mieten heraus und befüllt die Kennzahlen des Objekts. Jeder erkannte Wert bekommt einen Sicherheitswert; unsichere Werte werden zur Prüfung markiert statt stillschweigend übernommen. Weichen zwei Quelldokumente bei einer Zahl um mehr als 10 % ab, meldet die Auslese den Konflikt. Danach steht das Objekt vollständig genug im System, um daraus ein Exposé zu erzeugen — ohne dass jemand eine Zahl abgetippt hat.

Layout, Branding und Reihenfolge

Das Exposé folgt einer Vorlage, in der du Abschnitte an- und abwählst und ihre Reihenfolge festlegst: Titelbild, Objektbeschreibung, Lage, Ausstattung, Grundrisse, Finanzteil, Kontakt. Logo, Farben und Absender kommen aus den Einstellungen deiner Organisation — im Pro-Paket mit eigenem Logo und eigenen Farben, im Enterprise-Paket zusätzlich mit eigener Domain. Was du in der Bearbeitung siehst, entspricht dem, was der Empfänger sieht. Das ist bewusst so gebaut, damit niemand ein Exposé versendet, dessen Aussehen er erst beim Empfänger erfährt.

PDF oder Link — und der Unterschied

Ein PDF ist ein eingefrorener Stand. Ein Exposé-Link zeigt immer die aktuellen Daten des Objekts: Ändert sich der Kaufpreis, ändert sich der Link mit. Beides hat seinen Platz — das PDF für die Finanzierungsunterlagen, den Link für den Versand an Interessenten. Der Link lässt sich mit einem Passwort schützen, wenn ein Objekt nicht offen im Netz stehen soll; das Passwort wird nicht im Klartext gespeichert. Für den Vertrieb heißt das: Du kannst ein Exposé teilen, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren, wer es öffnet.

Der Finanzteil, der das Gespräch trägt

Bei Kapitalanlagen entscheidet selten das Titelbild, sondern die Rechnung. Deshalb kann das Exposé den Finanzteil mitführen: Kaufnebenkosten aus der Grunderwerbsteuer des Bundeslands plus 2,0 % für Notar und Grundbuch, Mieteinnahmen, Finanzierungsrate, Cashflow und AfA-Wirkung. Die Zahlen stammen aus demselben Rechner, den der Berater im Gespräch benutzt — es gibt also keine zweite Version der Wahrheit zwischen Exposé und Beratung. Ändert sich eine Annahme, ändert sich beides gemeinsam.

Was danach passiert

Ein versendetes Exposé ist kein Endpunkt, sondern der Beginn eines Vorgangs. Der Interessent bucht über die Buchungsseite einen Termin, wird dabei automatisch als Kontakt angelegt und landet in der Pipeline. Reserviert er die Einheit, wechselt ihr Status, die Reservierungsvereinbarung entsteht aus denselben Daten wie das Exposé, und der Kaufprozess läuft weiter bis zum Notartermin. Genau dieser Anschluss ist der Grund, warum ein Exposé-Werkzeug im CRM meist mehr bringt als eine separate Exposé-Software.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis ein Exposé fertig ist?

Das hängt davon ab, wie vollständig das Objekt erfasst ist. Liegen die Daten vor, ist das Exposé eine Frage von Vorlage auswählen und ausgeben; der zeitaufwendige Teil ist die Datenerfassung, die die KI-Auslese übernimmt.

Kann ich eigene Texte einsetzen?

Ja. Objektbeschreibung, Lagetext und Ausstattung lassen sich frei überschreiben. KI-Vorschläge sind ein Startpunkt, kein Zwang.

Kann ich das Exposé mit meinem Logo versehen?

Ja, ab dem Pro-Paket mit eigenem Logo, eigenen Farben und eigenem E-Mail-Absender; im Enterprise-Paket zusätzlich mit eigener Domain.

Wie schütze ich ein Exposé vor Weitergabe?

Über ein Passwort auf dem Exposé-Link. Das Passwort wird nicht im Klartext gespeichert, sondern nur als Prüfwert.

Was passiert, wenn sich der Kaufpreis ändert?

Der geteilte Link zeigt sofort den neuen Stand. Ein bereits versendetes PDF bleibt dagegen auf dem alten Stand — deshalb ist der Link für laufende Vermarktung meist die bessere Wahl.

Welche Dokumente kann die KI auslesen?

PDF-Unterlagen wie Teilungserklärung, Baubeschreibung, Mietaufstellung oder Gutachten. Erkannt werden unter anderem Kaufpreis, Wohnfläche, Baujahr und Mieten; jeder Wert bleibt editierbar.

Preis: Starter 149 €/Monat, Pro 299 €/Monat, Enterprise nach Absprache — alle Beträge netto zzgl. USt. Jeder weitere Nutzer kostet 49 €/Monat, ein Finanzierer-Zugang über die fünf enthaltenen hinaus 9 €/Monat. Im Jahrespaket sind es 17 % weniger. 14 Tage Testphase, danach monatlich kündbar. Die einmalige Setup-Gebühr wird separat per Rechnung gestellt und fällt erst nach der Testphase an. Stand: 13.09.2026. — Quelle: inscalia.de/pricing

Stand dieser Textfassung: 13.09.2026