Vertriebspartner-Portal: freigegebene Objekte und eigene Provisionen

Als Vertriebspartner arbeitest du in einer eigenen Organisation unterhalb der einladenden Struktur. Du siehst die Objekte, die dir freigegeben wurden, rechnest mit dem integrierten Renditerechner und siehst deine Provisionen selbst — ohne beim Anbieter nachfragen zu müssen.

Kurz beantwortet

Was ist das Vertriebspartner-Portal?

Der Zugang für Vermittler, die Objekte anderer Organisationen vertreiben. Du bekommst eine eigene Organisation unter der einladenden Struktur, eigene Kunden und Zugriff auf die Objekte, die dir freigegeben wurden.

Für wen ist es gedacht?

Für freie Vermittler, Tippgeber und angeschlossene Vertriebe, die für einen Bauträger oder Vertrieb verkaufen, ihre Kundendaten aber im eigenen Bestand halten wollen.

Was kostet es?

Für dich als Vertriebspartner ist der Zugang kostenlos. Für die einladende Organisation belegst du keinen Sitzplatz.

Wie unterscheidet es sich von einem normalen Nutzerzugang?

Ein Nutzer arbeitet in der Organisation des Anbieters und sieht deren Daten. Ein Vertriebspartner hat eine getrennte Organisation: eigene Kunden, eigene Berater — verbunden nur über die freigegebenen Objekte und die Provisionsabrechnung.

Eigene Organisation statt Gastzugang

Der wichtigste Unterschied steckt in der Struktur: Ein Vertriebspartner bekommt bei Inscalia keine Leseberechtigung in fremden Daten, sondern eine eigene Organisation unterhalb der einladenden. Deine Kunden gehören dir, deine Berater arbeiten in deiner Umgebung, und der Zugang ist für dich kostenlos. Für den Einladenden bedeutet das, dass du keinen seiner Sitzplätze belegst; für dich bedeutet es, dass die Zusammenarbeit enden kann, ohne dass dein Kundenbestand mitgeht. Verbunden sind beide Seiten nur über die Objekte, die dir freigegeben wurden, und über die Provisionen, die daraus entstehen.

Objekte, die dir freigegeben wurden

Du siehst nicht den gesamten Bestand des Anbieters, sondern die Objekte und Einheiten, die er dir freigegeben hat — mit Kaufpreis, Fläche, Kennzahlen und den Unterlagen, die zur Freigabe gehören. Für Partner, die nur Exposés versenden und nicht in der Plattform arbeiten sollen, gibt es zusätzlich die schlankere Rolle Objekt-Betrachter. Sie sieht ausschließlich einzeln freigegebene Objekte. Welche Rolle passt, entscheidet der Anbieter bei der Einladung; beide Varianten kosten ihn keinen Sitzplatz.

Rechnen im Kundengespräch

Der Renditerechner steht dir im Partnerzugang zur Verfügung und rechnet mit denselben Annahmen wie beim Anbieter: Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz, Tilgung und Wertsteigerung sind einstellbar, das Ergebnis zeigt Cashflow, Rendite, AfA-Wirkung und Vermögensentwicklung über 30 Jahre. Die Kaufnebenkosten setzen sich aus der Grunderwerbsteuer des Bundeslands und 2,0 % für Notar und Grundbuch zusammen. Jede Berechnung lässt sich pro Kunde speichern, sodass im zweiten Termin dieselben Zahlen auf dem Tisch liegen wie im ersten.

Kunden bekommen ihren eigenen Zugang

Du kannst deinen Kunden Objekte zuweisen; sie erhalten dann einen eigenen Portalzugang mit ihren Unterlagen, ihrer Berechnung und dem Stand ihres Vorgangs. Die Selbstauskunft füllen sie selbst aus. Für dich heißt das weniger Nachfassen, für den Kunden heißt es, dass er nicht auf eine Antwort warten muss, um zu sehen, wo sein Kauf steht. Kundenzugänge belegen keinen Sitzplatz und verursachen deshalb keine zusätzlichen Kosten.

Provisionen ohne Rückfrage

Provisionen hängen an der Einheit, nicht am Projekt, und bleiben mit Käufer und Verkaufspreis verknüpft. Du siehst deine offenen und ausgezahlten Positionen in deinem eigenen Zugang — das ist der Punkt, an dem die meiste Reibung in Partnerstrukturen entsteht und der sich am leichtesten beseitigen lässt. Mehrstufige Strukturen mit Override-Anteilen für übergeordnete Ebenen lassen sich abbilden, sodass auch Teamleiter-Modelle nachvollziehbar bleiben.

Häufige Fragen

Gehören meine Kunden mir oder dem Anbieter?

Deine Kunden liegen in deiner eigenen Organisation. Der einladende Anbieter sieht sie nicht automatisch mit; verbunden seid ihr über die freigegebenen Objekte und die Provisionsabrechnung.

Brauche ich ein eigenes Abo?

Ja. Weil du in einer eigenen Organisation arbeitest, läuft dort auch ein eigenes Abo. Für den Einladenden bist du dafür kostenlos, weil du keinen seiner Sitzplätze belegst.

Sehe ich alle Objekte des Anbieters?

Nein, nur die freigegebenen. Der Anbieter entscheidet je Objekt beziehungsweise Einheit, was du siehst.

Was ist der Unterschied zum Objekt-Betrachter?

Der Objekt-Betrachter sieht ausschließlich einzeln freigegebene Objekte und versendet daraus Exposés, arbeitet aber nicht in der Plattform. Der Vertriebspartner hat eine vollwertige eigene Organisation.

Kann ich meine bestehenden Kontakte mitbringen?

Ja, über den Kontakt-Import: bis zu 10.000 Kontakte je Durchgang als CSV oder Excel. Importierte Kontakte lösen keine automatischen Nachrichten aus.

Wie erfahre ich, dass eine Einheit reserviert wurde?

Der Status der Einheit wechselt sichtbar auf „reserviert". Damit ist sie für andere Partner erkennbar belegt, und der Kaufprozess startet mit der Reservierungsstufe.

Stand dieser Textfassung: 13.09.2026