Renditerechner für die Kapitalanlage-Beratung

Der Renditerechner zeigt Cashflow, Rendite, AfA-Wirkung und Vermögensentwicklung über 30 Jahre — mit einstellbarem Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz, Tilgung und Wertsteigerung. Jede Berechnung lässt sich pro Kunde speichern und im nächsten Termin unverändert wieder aufrufen.

Kurz beantwortet

Was ist ein Renditerechner für Immobilien?

Ein Werkzeug, das aus Kaufpreis, Finanzierung, Miete und Steuerwirkung eine Prognose rechnet: monatlicher Cashflow, Rendite pro Jahr und Vermögensentwicklung über die Haltedauer.

Für wen ist er gedacht?

Für Berater im Kapitalanlage-Vertrieb, die im Termin rechnen statt nachzureichen — und für Vertriebspartner, die ihren Kunden dieselben Zahlen zeigen sollen wie der Anbieter.

Was kostet er?

Der Rendite-Rechner ist ab dem Starter-Paket für 149 €/Monat enthalten, netto zzgl. USt. Ein separates Kalkulationswerkzeug ist nicht nötig.

Wie unterscheidet er sich von einer Excel-Tabelle?

Eine Tabelle liegt auf einem Rechner und wird pro Berater anders gepflegt. Hier rechnen alle mit denselben Annahmen, die Ergebnisse hängen am Kunden, und Exposé und Beratung zeigen dieselben Zahlen.

Welche Parameter der Berater einstellt

Einstellbar sind die Größen, über die im Gespräch tatsächlich diskutiert wird: Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz, Tilgung und angenommene Wertsteigerung. Daraus entstehen die monatliche Belastung, der Cashflow und die Rendite pro Jahr. Die Kaufnebenkosten folgen einer festen Konvention: Grunderwerbsteuer nach dem Bundesland des Objekts plus 2,0 % für Notar und Grundbuch. Weil diese Konvention überall gleich gilt, sind zwei Berechnungen aus zwei Terminen vergleichbar — was bei individuell gepflegten Tabellen regelmäßig nicht der Fall ist.

AfA und Steuerwirkung

Die Abschreibung ist bei Kapitalanlagen selten ein Nebenaspekt, sondern oft der Grund für den Kauf. Der Rechner weist die AfA-Wirkung im Verlauf aus, sodass sichtbar wird, wie sich die Steuerentlastung über die Jahre verändert. Weil die Rahmenbedingungen sich ändern, sind die Annahmen offen einstellbar statt fest verdrahtet. Das ist auch eine Haltungsfrage: Eine Beratung, die ihre Annahmen zeigt, ist überprüfbar — eine, die nur ein Ergebnis zeigt, nicht. Für die konkrete steuerliche Beurteilung bleibt der Steuerberater zuständig.

Die 30-Jahres-Sicht

Die Vermögensentwicklung wird über 30 Jahre als Diagramm dargestellt: eingesetztes Eigenkapital, verbleibendes Darlehen und Wertzuwachs. Diese Darstellung beantwortet die Frage, die Kapitalanleger tatsächlich stellen — nicht „Was kostet mich das im Monat?", sondern „Was habe ich am Ende?". Gleichzeitig macht sie sichtbar, wie stark das Ergebnis an der angenommenen Wertsteigerung hängt. Genau deshalb ist dieser Parameter einstellbar und nicht vorgegeben: Der Berater kann im Termin zeigen, was eine vorsichtigere Annahme bedeutet.

Berechnungen gehören zum Kunden

Jede Berechnung lässt sich pro Kunde speichern und im Folgetermin unverändert wieder aufrufen — inklusive der Annahmen, die damals galten. Das erspart die Diskussion darüber, welche Zahlen beim letzten Mal auf dem Tisch lagen, und dokumentiert zugleich, was gezeigt wurde. Für einen zweiten Antragsteller lassen sich die Angaben mit erfassen, sodass gemeinsame Käufe korrekt gerechnet werden. Vertriebspartner nutzen denselben Rechner in ihrem eigenen Zugang.

Dieselben Zahlen im Exposé

Der Finanzteil des Exposés greift auf dieselbe Berechnung zu wie die Beratung. Damit gibt es keine zweite Version der Wahrheit zwischen dem, was der Kunde schriftlich bekommt, und dem, was ihm im Termin gezeigt wurde. Ändert sich eine Annahme, ändert sich beides gemeinsam. Für die Darstellung beim Kunden steht zusätzlich eine Präsentationsansicht bereit, die dieselben Werte größer und ohne Bedienelemente zeigt.

Häufige Fragen

Welche Kaufnebenkosten setzt der Rechner an?

Die Grunderwerbsteuer des Bundeslands, in dem das Objekt liegt, plus 2,0 % für Notar und Grundbuch. Diese Konvention gilt in Rechner, Exposé und Kaufprozess gleichermaßen.

Über welchen Zeitraum wird gerechnet?

Die Vermögensentwicklung wird über 30 Jahre dargestellt, mit Eigenkapital, verbleibendem Darlehen und Wertzuwachs.

Kann ich Berechnungen pro Kunde speichern?

Ja. Jede Berechnung hängt am Kunden und lässt sich im Folgetermin mit denselben Annahmen wieder aufrufen.

Ist der Rechner eine Steuerberatung?

Nein. Er stellt die Wirkung von Annahmen dar. Die steuerliche Beurteilung eines konkreten Falls gehört zum Steuerberater.

Können Vertriebspartner ihn nutzen?

Ja, in ihrem eigenen Zugang und mit denselben Annahmen — so zeigen Anbieter und Partner dem Kunden dieselben Zahlen.

Lässt sich ein zweiter Antragsteller erfassen?

Ja. Angaben zum zweiten Antragsteller werden mit aufgenommen, sodass gemeinsame Käufe korrekt gerechnet werden.

Preis: Starter 149 €/Monat, Pro 299 €/Monat, Enterprise nach Absprache — alle Beträge netto zzgl. USt. Jeder weitere Nutzer kostet 49 €/Monat, Finanzierer-Zugänge sind immer kostenlos. Im Jahrespaket sind es 17 % weniger. 14 Tage Testphase, danach monatlich kündbar. Die einmalige Setup-Gebühr wird separat per Rechnung gestellt und fällt erst nach der Testphase an. Stand: 13.09.2026. — Quelle: inscalia.de/pricing

Stand dieser Textfassung: 13.09.2026